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Aus den Unternehmen

Dörrenberg

Gewinner des Studienaward 2020


Der hochdotierte „Dörrenberg StudienAward“ ging am 05. März 2020 in die zwölfte Runde. Wieder rangen Studierende, die sich in ihrem Studium mit werkstofftechnischen Themen wie Stahl, Wärmebehandlung, Oberflächentechnik oder Verfahrensprozessen beschäftigt haben, um den begehrten Preis. Aus zahlreichen Einsendungen wurden letztlich sechs Studierende zur Endrunde in die Dörrenberg Villa nach Engelskirchen eingeladen, um ihre Arbeiten in technischen Fachvorträgen zu präsentieren. „Es ist kaum zu glauben, auf welch hohem Niveau die Qualität der eingereichten Arbeiten mittlerweile angelangt ist und dass Jahr für Jahr eine Steigerung möglich ist“, sagt Jurymitglied Prof. Dr. Werner Theisen. Gegenüber den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bemerkt er: „Sie dürfen mit Recht stolz auf sich sein, heute eingeladen worden zu sein.“ 

Die international angereisten Finalistinnen und Finalisten präsentierten Arbeiten zu innovativen Forschungsthemen wie etwa der Entwicklung neuer lufthärtender, martensitischer Schmiedestähle, der Erzeugung einer bainitisch-martensitischen Übergangszone beim induktiven Randschichthärten oder den optimalen Eigenschaften von nicht kornorientiertem Elektroband. Interessiert verfolgten die beiden Geschäftsführer der Dörrenberg Edelstahl GmbH, Herr Dr. Stahl und Herr Böhner sowie die weiteren Jurymitglieder, Herr Professor Theisen (Ruhr-Universität Bochum), Herr Professor Zoch (Leibniz-IWT Bremen) und Herr Professor Escher (Leiter Zentrale Werkstofftechnik der Dörrenberg Edelstahl GmbH), die Vorträge. In der anschließenden Fragerunde, bei der die Studierenden mit ihrem Fachwissen zahlreiche Fragen über die Motivationen und Hintergründe ihrer Arbeiten beantworten durften, wurde schnell die Zeit knapp und darum kurzerhand die angedachte Agenda verschoben. 

Die Finalistinnen und Finalisten, Larissa Mara Batista Duarte aus Brasilien (CEFETMG, Brasilien), Bastian Fuß (Friedrich-Alexander Universität, Erlangen), Felix Grabienski (TU Dortmund), Jannik Jarms (Karlsruher Institut für Technologie), Kaan Kocak aus der Türkei (RWTH Aachen) und Carina van der Linde (RWTH Aachen), mussten aufgrund dessen nicht lange auf die Entscheidung warten. Die mit je 2.500,- € bzw. 1.500,- € dotierten Plätze zwei und drei belegten Herr Jarms und Herr Kocak. Den diesjährigen Gesamtsieg und ein Preisgeld von 3.500,- € konnte sich Frau van der Linde mit ihrem Beitrag zum Einfluss eines erhöhten Aluminiumgehaltes auf die Eigenschaften von lufthärtenden, martensitischen Schmiedestählen für die Automobilindustrie sichern. Mit je 800,- € für einen gemeinsamen vierten Platz wurden die verbleibenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Arbeiten und Präsentationen belohnt.

www.doerrenberg.de


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